João dos Anjos Neves (1931-2023)
Gründungsmitglied de Arbeitsgemeinschaft Polen
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Tätigkeit als politisch engagierter Fachlehrer Geschichte und Spanisch am Gymnasium Ulricianum Aurich ( – 1996)
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Mitglied des Personalrates am Gymnasium Ulricianum Aurich
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Eigene Erfahrungen als Opfer der Salazar-Diktatur in Portugal prägten sein schulisches Engagement für die Aufarbeitung von Spuren historischen Häftlingselends in Ostfriesland (Vgl. Artikel „Für jeden ein Tuch“ von Friedemann Rast, Die Zeit Nr. 46/1994)
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1986 – 1988: Leitung mehrerer Projektwochen zur Geschichte des ostfriesischen „Konzentrationslagers Engerhafe „, welches Ende Oktober 1944 in ein Außenlager des KZ Neuengamme umgewandelt wurde und in welchem überwiegend polnische und niederländische Häftlinge den Tod fanden; zusammen mit den Kunstlehrern Herbert Müller, Bernd Meyse und Hans Pollack Entwurf zweier Gedenksteine mit den Namen sämtlicher KZ-Opfer und eines Gedenksteins zur Information über das Lager
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Mitglied der „Arbeitsgemeinschaft Engerhafe“, die sich seit 1994 mit der Thematik des KZ-Außenlagers beschäftigte (u.a. Veranstaltungsreihe mit Ausstellungen und Diskuissionen unter dem Titel „Unter dem Schatten der Vergangenheit“)
Michael Timpe
Gründungsmitglied der Arbeitsgemeinschaft Polen
- Tätigkeit als Fachlehrer Deutsch, Philosophie/Werte und Normen, Französisch am Gymnasium Ulricianum Aurich (1986 – 2001)
- Leitung des deutsch-polnischen Austauschs mit dem XIII. Liceum Wrocław (1995-2001)
- Leitung des europäischen Comenius-Projekts mit Projektschulen in Newquai (GB), Wrocław und Kępno (PL), Oslo (No) und Pribram (CZ) von 1998 – 2001
- Leitung von Fortbildungskursen im Bereich Neue Technologien am Regionalen Computercentrum (RCC) Aurich
- Stellvertretender Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Ostfriesland (1997)
Europaschule Gymnasium Westerstede (2001 – 2021)
- Tätigkeit als Fachlehrer Deutsch, Philosophie/Werte und Normen, Französisch an der Europaschule Gymnasium Westerstede (2001 – 2021)
- Mitglied der erweiterten Schulleitung in der Funktion als Europaschulkoordinator und Oberstufenkoordinator
- Leitung des deutsch-polnischen Projektaustauschs mit dem XIII. Liceum Wrocław (2003-2010)
- Leitung und Koordination europäischer Projekte in Kooperation mit deutschen und polnischen Gymnasien (Umwelt baut Brücken; Nds. Schülerfriedenspreis 2010 für das deutsch-polnische Projekt European Niners; Schülerpraktika Pathways in Europe 2019/2020)
- Initiator und Gründungsmitglied des Wissenschaftsforums Westerstede (2018 – 2021), u.a. Modul „Zeitzeugengespräche“
„Alle sagten: Das geht nicht.
Dann kam einer,
der wusste das nicht
und hat’s einfach
gemacht.“
Es brent, briderlekh, es brent!
Mordechai Gebirtig (1877 – 1942)
1938, Krakau
[…]
Es brennt, Brüder, es brennt!
Ach, es kann – Gott bewahre – der Moment kommen:
Dass unsere Stadt mit uns zusammen
Wird zu Asche werden durch die Flammen,
Übrig bleiben – wie nach einer Schlacht –
Werden nur kahle schwarze Mauern!
Und ihr steht und schaut umher mit verschränkten Armen,
Und ihr steht und schaut umher, unser Städtchen brennt!
Es brennt, Brüder, es brennt!
Helfen könnt ihr nur euch selbst!
Wenn euch das Städtchen teuer ist,
Nehmt Gefäße, löscht das Feuer,
Löscht mit eurem eigenen Blut,
Beweist, dass ihr das könnt!
Steht nicht, Brüder, so umher mit verschränkten Armen,
Steht nicht, Brüder, löscht das Feuer! Unser Städtchen brennt!
Helmut Ubben
Leitungsmitglied der AG Polen (1995 – 1999)
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Tätigkeit als Fachlehrer Deutsch, Religion, Werte und Normen am Gymnasium Ulricianum Aurich
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Leitung insbesondere des (Teil-) Projekts „Jüdische Friedhöfe in Wroclaw“
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Organisation und Leitung der Exkursionsfahrten in das Vernichtungslager Oświęcim (Auschwitz – Stammlager) und Brzezinka (Auschwitz-Birkenau)
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Organisation und Leitung der Exkursionen nach Krakau (u.a. Jüdisches Viertel Kazimierz, Remuh-Synagoge etc.)
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Organisation und Leitung des Rechercheprojekts zur nationalsozialistischen Ideologie am Beispiel von „Himmlers Hexenkartothek (H-Sonderauftrag des Reichsführer SS)“ und Teilgruppen-Exkursion zum Woidwodschaftsarchiv in Poznan (Posen)
Einige unserer Aktivisten und Unterstützer-Teams …
„Wo kämen wir hin, wenn alle sagten, wo kämen wir hin, und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen“
Kurt Marti (1921 – 2017)
Um eine Idee Realität werden zu lassen, braucht man Mentoren, Verbündete und ein Netzwerk, das Rückschläge auffängt und die Idee weiterentwickelt. Die meisten Ideen sind dabei zunächst unausgereift, und Unterstützer helfen dabei, die Perlen zu erkennen und weiterzuentwickeln. Unsere Erfahrung in all den Jahren war: Wer seine Ideen teilt, zieht Gleichgesinnte an, was oft zu besseren Ergebnissen und wertvollen Kooperationen führt.
Insofern war unsere Ursprungsidee der Funke, aber die viele Unterstützung, die wir seitens der deutschen und polnischen Jugendlichen und weiteren zahlreichen öffentlichen Unterstützern und Institutionen erhielten, waren der entscheidende Motor, der unser Feuer am Laufen hielt!
Was andere über uns gesagt haben …
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